Die AGO Group erschliesst den Süden – neue Niederlassung in Stuttgart
In Stuttgart wird zum 01.04.2011 eine weitere Niederlassung der AGO Consulting Group eröff- net. Dies ist der Auftakt für die Weiterführung ... Weiterlesen 

 

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Karriere Tipps - Der Lebenslauf

Ein Lebenslauf soll dem Unternehmen Aufschluss über die fachlichen aber auch die persönlichen Eckdaten des Bewerbers geben. Üblich ist heute ein gedruckter tabellarischer Lebenslauf, in welchem die wichtigsten Informationen stichpunktartig aufgeführt werden sollten. Knapp, übersichtlich und lückenlos werden die wichtigsten Daten des Bewerbers darstellt. Der Lebenslauf ist der Ausschlag für die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Wenn er wirklich überzeugen soll, sollten Sie ihn möglichst individuell und aktuell auf den angepeilten Arbeitsplatz zuschneiden.


Als Lebenslaufaufbau hat sich folgende Einteilung für Berufliches, Persönliches und zur Ausbildung bewährt:
-   Mit Berufserfahrung: Beruf 60%, Ausbildung 30%, Persönliches 10%
-   Berufsanfänger: Ausbildung 80%, Persönliches 20%


Kriterien:
Übersichtlichkeit: die Daten müssen auf einen Blick erfasst und genau zugeordnet werden können. Es gilt daher:
- ausreichend Absätze zwischen den einzelnen Punkten zu lassen
- eine lesbare und in ihrer Größe annehmbare Schriftart zu verwenden
- nicht alle Informationen auf eine Seite "quetschen zu wollen"; dann lieber zwei Seiten verwenden


Strukturierung/ Gliederung:
Eng verbunden mit der Übersichtlichkeit ist eine sinnvolle Strukturierung bzw. Gliederung, die dem Leser die Zuordnung der Daten erleichtert. Nachfolgend Kriterien, nach welchen eine Strukturierung der Unterpunkte sinnvoll erscheint:
- persönliche Daten
- schulische Daten und Abschlüsse
- berufliche Daten
- sonstige Qualifikationen und Informationen

 

Lückenlosigkeit/ Geradlinigkeit:
Lücken im Lebenslauf suggerieren immer, dass der Bewerber etwas Unangenehmes zu verbergen hat und werden im Regelfall negativ ausgelegt. Daher sollten auch Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht einfach ausgelassen werden (vielleicht wurde sie ja auch mit einer Weiterbildung etc. sinnvoll genutzt). Viele (unterschiedliche) Arbeitsplätze innerhalb kurzer Zeit lassen auf geringes Durchhaltevermögen oder Schwierigkeiten schließen.

Ein nicht geradliniger Lebenslauf bedeutet ebenfalls nichts Gutes. Hier wird überprüft, ob Ihr Berufsleben konsequent geplant ist.

 

Präzision:
Vermeiden Sie langatmige Umschreibungen und kommen gleich auf den Punkt (Was wurde Wann und Wo und ggf. Warum getan?) - der Arbeitgeber möchte nicht lange raten, was denn nun eigentlich gemeint ist. Außerdem schützt diese Vorgehensweise vor möglichen Fehlinterpretationen.

 

Maßgeschneidert:
Genau wie das Anschreiben müssen die Aussagen des Lebenslaufes an den jeweiligen Empfänger angepasst werden: z.B. ist der Hinweis auf das Lieblingshobby Briefmarken und alte Bücher bei einer Bewerbung bei der Post oder im Antiquariat durchaus sinnvoll (oder, um sie einer Abendbekanntschaft vorzuführen). Andere Arbeitgeber interessiert dies aber wenig; in kontaktorientierten Berufen kann dieses Hobby sogar zum Nachteil ausgelegt werden, da mit diesem Hobby oft Eigenbrötler etc. assoziiert werden. Daher überprüfen Sie alle Angaben, ob diese für den spezifischen Arbeitgeber relevant sind.

Aufbau:
Zur Person
- Geben Sie Namen, Geburtsdatum und -ort sowie den Familienstand (optional) zuerst an.
- Wenn Sie Kinder haben, geben Sie sie mit Geschlecht und Alter an. Zum Beispiel: "Zwei Töchter (3 und 7 Jahre ), ein Sohn ( 5 )".
- Keine Geburtsnamen, Hochzeitsdaten, Namen der Kinder etc.
- Namen und Beruf Ihrer Eltern haben im Lebenslauf nichts zu suchen.
- Stellen Sie Ihre Person in den Vordergrund, aber nicht in den Mittelpunkt.
- Vermeiden Sie die Auflistung alltäglicher Hobbys. Angaben zum Freizeitverhalten machen Sie als freizeitorientiert verdächtig. Hier gilt: Hobbys sind dann sinnvoll, wenn Fähigkeiten vermittelt werden, die den Anforderungen des Stellenangebots entsprechen. Beispiel: Teamsportart = Teamfähigkeit

Zur Ausbildung
- Bei mehr als zehn Jahren Berufspraxis, sollten Sie nur den letzten abgeschlossenen Ausbildungsschritt anführen. Ansonsten alle Schritte inklusive Grundschule.
- Geben Sie die Art der Schule oder des Institutes, den Abschluss und die Abschlussbewertung an. Die Bundeswehr bzw. den Zivildienst mit Datum, Ort, Aufgabe und Waffengattung und letztem Dienstgrad angeben.
- Keine Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen von Fähigkeiten, die nicht in der Stellenanzeige genannten werden.
- Fortbildungsmaßnahmen, wie "Einführung in Windows" oder "Elektronische Textverarbeitung" machen Sie lächerlich. Esoterik- oder Töpferkurse können Ihnen alle Chancen nehmen.
- Fortbildungsmaßnahmen nicht übertreiben. Hier gilt: Optimal sind Zusatzqualifikationen, die in Bezug zur ausgeschriebenen Stelle stehen.
- Führen Sie nur die wirklich relevanten Nachweise auf, zum Beispiel: "IHK-Zulassung zum betrieblichen Ausbilder".
 - Legen Sie für alle angeführten Fortbildungen Zeugniskopien bei.

Zum Beruf
- Berufliche Schritte klar darstellen: Firma, Ort, Aufgabe, Verantwortung, eventuell auch Umsatzverantwortung, Budget, Mitarbeiter und Ergebnisse.
- Änderungen der Position innerhalb derselben Firma nicht in der linken Spalte zeitlich herausstellen.
- Vom Unternehmen begründete Schritte (Konkurs, Umzug in eine andere Stadt, etc.) im Lebenslauf mit angeben.

 

Lebenslauf schreiben
Ein Lebenslauf sollte heutzutage mit dem Computer geschrieben werden. Man kann ihn zwar mit der Schreibmaschine verfassen, allerdings macht das auf den ersten Blick einen etwas altmodischen Eindruck. Handschriftliche Lebensläufe sind unüblich und werden nur selten von Arbeitgebern gewünscht.


Der Zeichensatz (Schriftstil) des Lebenslaufes sollte dem der restlichen Bewerbung entsprechen. Auch mit der Anzahl verwendeter Schriftgrößen sollten man sparsam umgehen - zu viele verschiedene Größen machen einen unaufgeräumten Eindruck. Beschränken sie sich deshalb auf eine Schriftart und nicht mehr als 2 Größen. Insgesamt ergibt dies ein harmonisches Bild. Eine bekannte Schriftart wie beispielsweise Arial ist zu bevorzugen. Dadurch fällt es leichter, den Lebenslauf flüssig zu lesen. Es bietet sich an bestimmte zusammenhängende Lebensabschnitte in Blöcke zu gliedern.

Der Lebenslauf wird tabellarisch verfasst, wobei auf der linken Seite die Monate und Jahreszahlen einheitlich untereinander stehen. Zu den gruppierenden Blöcken gehören die persönlichen Daten, der schulische Werdegang, der berufliche Werdegang, zusätzliche Qualifikationen und wenn vorhanden auch Teilnahmen an Weiterbildungen und Schulungen.
Wenn dabei ein Zertifikat ausgestellt wurde, sollte man eine Kopie der Bewerbung beilegen. Ein weiterer Block kann sonstige Kenntnisse enthalten, die entweder selbst erlernt wurden, oder auch bei der beruflichen Tätigkeit angefallen sind, nicht aber zum Kernbereich der ausgeführten Arbeit gehören. Für Fachberufe kann man detailliert die Kenntnisse auflisten,
über die man verfügt. Als Softwareentwickler sollte man beispielsweise die Programmiersprachen, die Systemumgebungen oder die Datenbanken auflisten, über die man Kenntnis erlangt hat. Ergänzend kann die Anzahl der Jahre angegebenen werden, die man sich mit der entsprechende Technologie befasst hat.

 

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